Männerhilfetelefon
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Hilfetelefon Gewalt an Männern Hier erhalten Sie Beratung und Hilfe

Männer erleben Gewalt. Erleiden Gewalt. In der Kindheit, auf der Straße, in Institutionen oder auch in der Partnerschaft. 

Deshalb gibt es uns, das Hilfetelefon Gewalt an Männern. Wenn Sie also in irgendeiner Form Gewalt erlitten haben, rufen Sie uns an! 

Wenn Sie nicht (mehr) zu denen gehören wollen, die alles „mit sich selbst ausmachen“, die es „in sich hineinfressen“ und die so alleine bleiben mit dem, was ihnen widerfahren ist, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf! 

Gerne telefonisch zu unseren Sprechzeiten unter 0800 1239900 oder auch per Mail an beratung [at] maennerhilfetelefon.de.

Sie können uns ebenfalls anrufen, wenn Sie sich als Angehörige oder Fachpersonal über Hilfsmöglichkeiten für gewaltbetroffene Männer informieren wollen.

Die Telefonnummern für die Fachsprechstunden finden Sie unter "Unser Team/Wer wir sind".

Was auch immer passiert ist: Lassen Sie uns gemeinsam versuchen, die Gewalt zu beenden!

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Sie sind hier richtig, wenn Sie Gewalt erfahren haben und darüber reden möchten.

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Gewaltbegriffe Antworten auf häufig gestellte Fragen

Was ist Gewalt?

Wir vom Hilfetelefon Gewalt an Männern haben einen weiten Gewaltbegriff: Für uns ist nicht ausschlaggebend, inwieweit das, was Sie erlitten haben, strafrechtlich relevant ist oder nicht. Für uns ist entscheidend, dass Sie unter der Grenzverletzung, die Sie erlebt haben, leiden und daher Unterstützung nötig ist. Sicherlich sind wir uns alle einig, dass es nicht dasselbe ist, ob jemand jahrelang sexuell missbraucht worden ist oder aber einmalig beleidigt und herabgewürdigt wurde. Aber wäre es nicht geradezu zynisch im Umgang mit sich selbst, sich deswegen KEINE Unterstützung zu holen, weil andere „noch Schlimmeres“ erlebt haben? Zögern Sie also bitte nicht, uns zu kontaktieren, wenn Sie irgendeine Form von Grenzverletzung erlebt haben, die Sie weiterhin umtreibt und nicht zur Ruhe kommen lässt – ganz egal, was passiert ist und wann es passiert ist!
 

Häusliche Gewalt

Häusliche Gewalt – also Gewalt, die von Ihrer Partnerin/Ihrem Partner oder auch einem/einer Familienangehörigen ausgeübt wird – ist häufig deswegen so belastend und geradezu unfassbar, weil sie von einem Menschen ausgeht, den Sie lieben und dem Sie vertrauen (oder es zumindest bislang getan hatten). Wenn dieser Mensch

  • Sie schlägt, tritt, schubst, beißt oder sexuell nötigt,

  • Sie beleidigt oder Ihnen droht,

  • Ihr Eigentum beschädigt oder Sie daran hindert, das Haus zu verlassen,

  • Ihren Kontakt zu Familienangehörigen oder anderen nahestehenden Personen unterbindet,

wird zusammen mit Ihrem Recht auf Unversehrtheit auch noch Ihr eigentlicher „Schutzraum Zuhause" verletzt.
Häufig wird bei den Betroffenen der Glaube, dass die Gewalt ein „Ausrutscher" war, lange aufrechterhalten – weil man sich verständlicherweise sehr wünscht, dass es so sein möge. Oder aber man wertet sich selber dafür ab, Opfer geworden zu sein, nach dem Motto: „Einem echten Mann wäre das doch nicht passiert!" Und wenn man sich schließlich doch traut, von dem Erlittenen zu sprechen, macht man eventuell die Erfahrung, dass einem nicht geglaubt wird – vor allem, wenn die Gewalt von einer Frau ausgeht. So führen also Stigmatisierung, Tabuisierung und überkommene Vorstellungen davon, wie ein Mann angeblich zu sein hat, in die „Ich-muss-das-alles-alleine-schaffen"-Sackgasse.
Brechen Sie also das Schweigen, denn das Sprechen über das Geschehene ist der erste Schritt raus aus der Sackgasse! Probieren Sie es aus: Wir sind kompetente Ansprechpartner, denen Sie vertrauen können und die Ihren Weg zu mehr Schutz für sich selbst und zu einem Ende der widerfahrenen Gewalt unterstützen.

Gewalt im öffentlichen Raum

Gewalt im öffentlichen Raum, also in der U-Bahn oder auf der Straße, im Fußballstadion oder am Szene-Treff, am Arbeitsplatz oder in der Kneipe, ist weitgehend männlich. Diese Tatsache ist in Bezug auf die Täter umfassend betrachtet und berücksichtigt worden; oft wird dabei aber vergessen, dass auch die meisten Opfer solcher öffentlicher Gewalthandlungen Männer und Jungen sind. Vielleicht sind auch Sie

  • in einem Club oder auf der Straße bepöbelt, bedrängt oder geschlagen worden?

  • an Ihrem Arbeitsplatz Opfer eines Überfalls geworden?

  • in Ihrer Funktion als „Streitschlichter", ob nun als Polizist, als Soldat, als Schiedsrichter oder als Sozialarbeiter, selbst attackiert worden?

  • in irgendeinem anderen Kontext beleidigt, angespuckt oder misshandelt worden?

Dass die Taten häufig von kaum oder gänzlich unbekannten Personen verübt werden, die noch dazu oft nicht ermittelt und bestraft werden können, hinterlässt nicht selten ein nagendes Gefühl von Ausgeliefert-Sein in der Welt. Oftmals quälen einen Gedanken an die erlittene Gewalt noch lange Zeit später, man findet keine Ruhe, keinen Schlaf, die Stimmung verschlechtert sich zunehmend oder wechselt scheinbar „grundlos" in extremer Form hin und her. Wenn Sie diese Gefühle kennen, dann holen Sie sich Hilfe! Zögern Sie nicht, sich an unsere Hotline zu wenden! Wir wissen, dass dieser erste Schritt Mut erfordert – aber es ist der erste und wichtigste Schritt zurück ins eigene Leben!

Sexualisierte Gewalt

Spätestens seit Bekanntwerden der Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule vor einigen Jahren ist auch hierzulande ins öffentliche Bewusstsein gerückt, in welchem Ausmaß Jungen Opfer sexualisierter Gewalt werden. Aber die mediale Berichterstattung fokussiert vor allem „spektakuläre“ Fälle wie in Lügde; die alltäglichen sexuellen Grenzverletzungen, die viele Jungen erleiden müssen, ob in der Familie, im Sportverein oder in der Jugendlichen-Gruppe, sind noch verhältnismäßig selten Thema. So bleiben die Jungen meist allein mit der erlittenen Gewalt, machen „es“ mit sich selbst aus – oder reden sich am Ende sogar ein, dass es ja „gar nicht so schlimm“ oder „kein richtiger Missbrauch“ war. Eine wirkliche Verarbeitung des Erlebten ist so kaum möglich, die Folgen der sexuellen Gewalt bleiben dann oft lebenslang wirksam.
Wenn Sie also in Ihrer Kindheit oder Jugend

  • von erwachsenen Bezugspersonen, fremden Erwachsenen oder auch anderen Kindern oder Jugendlichen sexuell berührt worden sind,

  • zu sexuellen Berührungen an anderen Personen gezwungen worden sind,

  • sexualisierte Botschaften bekommen haben oder aber pornographisches Material ansehen mussten,

  • gegen ihren Willen Mutter oder Vater oder einer anderen Person körperlich unangemessen nah sein mussten (z.B. Mittagschlaf in einem Bett halten mussten),

  • sexuell anzüglichen Bemerkungen ausgesetzt waren,

dann sprechen Sie mit uns! Ebenso können Sie uns natürlich kontaktieren, wenn Sie als Erwachsener sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren, wenn Sie etwa

  • in Ihrer Partnerschaft oder bei einer flüchtigen Bekanntschaft zu sexuellen Handlungen gedrängt worden sind,

  • eine Vergewaltigung erleben mussten,

  • über soziale Medien sexualisierten Bildern oder Nachrichten ausgesetzt waren,

  • an Ihrem Arbeitsplatz sexuell bedrängt wurden.

Rufen Sie uns an, denn sexuelle Gewalt ist niemals ein „Kavaliersdelikt“! Selbst wenn bei manchen Übergriffen die kurzfristige innere Reaktion eher eine Verunsicherung als eine deutlich spürbare Verletzung ist, können die längerfristigen psychischen Konsequenzen durchaus schwerwiegend sein - vor allem, wenn aufgrund eines schambesetzten Schweigens kein Gespräch, keine Auseinandersetzung mit dem Geschehenen stattfinden kann. Geben Sie dem Täter oder der Täterin diese Macht über Ihr Leben nicht! Sprechen Sie uns an!
 

Physische Misshandlungen in der Kindheit

Wer kennt ihn nicht, diesen schrecklichen Spruch: „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“? Wir alle hoffen, dass dieser Satz bald Vergangenheit sein wird – aber für uns Männer, die wir in den 40er, den 70er oder auch den 90er Jahren aufgewachsen sind, ist er eben auch unsere Vergangenheit! Und oftmals eben alles andere als „vergangen“: Der Schmerz besteht fort, auch wenn wir vielleicht jahrzehntelang versucht haben, ihn „nicht zu kennen“, zu betäuben, zu verdrängen. Und er führt vielleicht dazu,

  • dass wir Schwierigkeiten haben, anderen Menschen – selbst wenn sie uns eigentlich sehr nahestehen – zu vertrauen, uns ihnen zu öffnen,

  • dass wir uns selbst abwerten, klein reden, keine Position beziehen und uns erneut schlecht behandeln lassen,

  • dass wir immer wieder von dem Hass und der Wut gepackt werden, jähzornig reagieren, andere Menschen wegstoßen und etwa unseren Kindern mit einer Härte begegnen, die uns selber erschreckt,

  • dass wir tatsächlich den Indianer-Satz so sehr befolgt haben, dass wir uns selber kaum noch kennen, nicht wissen, wer wir eigentlich sind, was wir fühlen, was wir wollen, was eigentlich unsere eigenen Bedürfnisse sind.

Egal wann und durch welche Person Sie Gewalt erlitten haben - holen Sie sich Hilfe! Rufen Sie unsere Hotline an oder schreiben Sie uns! Bestimmen Sie selber die Richtung, in die Ihr Leben läuft – denn um die Spirale der Gewalt zu beenden, ist es tatsächlich nie zu spät.
 

Zwangsheirat

Das Thema „Zwangsheirat“ wird üblicherweise nur im Zusammenhang mit den betroffenen Mädchen und Frauen diskutiert. In vielen Fällen aber ist der Mann einer solchen Zwangsehe nicht unbedingt der Täter, sondern wird seinerseits in diese Heirat hineingedrängt. Die betroffenen jungen Männer sehen sich aber häufig gar nicht als Opfer, da dies zum einen dem gängigen Männlichkeitsstereotyp widersprechen würde und ihnen zudem ja suggeriert wird, dass sie die „Gewinner“ dieser Zwangsheirat seien.
Sind Sie selber in einer solchen Situation? Haben Sie das Gefühl, dass von Ihren Familienangehörigen oder anderen nahestehenden Personen in Ihre ureigenen Persönlichkeitsrechte eingegriffen wird? Sind Sie der Überzeugung, dass nur Sie allein darüber entscheiden, wen Sie lieben und mit wem Sie eine Partnerschaft anstreben?  Dann rufen Sie uns an – ein Gespräch könnte der erste Schritt sein auf Ihrem Weg, ein möglicherweise lebenslanges Unglück zu vermeiden. 
 

Mobbing

Ein Sündenbock muss her! Ja? Warum eigentlich?
Mobbing bedeutet, dass man systematische Abwertung, Ausgrenzung oder Demütigung erfährt – entweder durch eine Gruppe oder auch durch Einzelpersonen. Häufig am Arbeitsplatz oder in anderen sozialen Kontexten wie zum Beispiel dem Fußball- oder Musikverein, der Dorfgemeinschaft oder der Nachbarschaft.
Natürlich sagt eine solche Ausgrenzung mehr über die Ängste derer aus, die mobben, als über diejenigen, die das Mobbing erleiden: So führen insbesondere Leistungsdruck, Versagens- und Veränderungsängste häufig zu Mobbing. Dabei bietet gerade das Internet die notwendige anonyme Struktur sowie die Illusion eines WIR (gegen „DIE“), um zu diskreditieren, zu beleidigen und abzuwerten.
Womöglich kennen Sie ganz persönlich die Konsequenzen einer solchen Ausgrenzung? Die Isolation, die Vereinsamung, das stetige Schwinden des Selbstwerts? All das kann zu depressiven Verstimmungen, Erschöpfung und sogar dem Gefühl, nicht mehr leben zu wollen, führen. Wenn Sie also erleben oder erlebt haben,

  • ausgegrenzt, öffentlich lächerlich gemacht oder systematisch erniedrigt zu werden,

  • dass Ihre Leistungen abgewertet werden, obwohl sie wissen, dass sie gut und angemessen sind,

  • dass nur Ihnen wichtige Informationen vorenthalten oder die Kommunikation verweigert wird,

dann teilen Sie Ihre Erfahrungen und machen Sie damit den ersten Schritt raus aus der mobbingbedingten Isolation! Rufen Sie uns zeitnah an und holen Sie sich Hilfe über unser Hilfetelefon Gewalt an Männern!
 

Stalking/Cyberstalking

Eine Sonderform der psychischen Gewalt ist das sogenannte Stalking oder – wenn es im Internet bzw. den sozialen Medien passiert – Cyberstalking. Meist geht die Gewalt dabei vom Ex-Partner/der Ex-Partnerin aus, Stalking kann aber auch durch fremde Personen erfolgen. Häufig geht es dabei um das Nicht-Akzeptieren-Können einer Trennung - wenn zum Beispiel nach einer gescheiterten Beziehung aus einem ehemaligen „Wir“ notwendigerweise wieder ein „Ich“ werden muss.
Werden auch Sie 

  • widerrechtlich verfolgt oder abgepasst bzw. wird Ihnen aufgelauert oder anderweitig in Ihr Leben eingegriffen?

  • gegen Ihren Willen und trotz klar kommunizierter Grenzen und/oder Trennung massiv und wiederholt kontaktiert?

  • unter Druck gesetzt durch Anrufe, E-Mails oder durch permanentes und einseitiges Kontaktieren in den sozialen Medien?

Dann erleben Sie Gewalt durch (Cyber-)Stalking! Diese Gewalt kann massiv in das persönliche Leben eingreifen und verletzt Persönlichkeitsrechte sowie das Grundrecht auf Unversehrtheit. Schlaf- und Angststörungen sowie psychische Beeinträchtigungen bis hin zu psychosomatischen Erkrankungen könne die Folge sein.
Wenn Sie von Stalking betroffen sind, lassen Sie es nicht so weit kommen und holen Sie sich frühzeitig Hilfe! Nutzen Sie unsere Hotline, wir helfen Ihnen, Klarheit zu bekommen und hilfreiche Strategien zu entwickeln, um die Gewalt durch Stalking oder Cyberstalking zu beenden!
 

Psychische Gewalt

„Psychische Gewalt“ ist natürlich ein schwer fassbarer Begriff: Was genau ist psychische Gewalt? Ist das nicht alles bloß Einbildung? „Eigentlich“ ist doch gar nichts passiert! Ist es nicht „unmännlich“, sich davon betroffen zu fühlen? Nein! Psychische Gewalt ist real und sie ist weit verbreitet. Vielleicht werden auch Sie

  • permanent diffamiert, provoziert oder sogar bedroht?

  • drangsaliert, genötigt oder abgewertet?

  • im Internet oder über soziale Medien systematisch beleidigt oder ausgegrenzt?

  • zu Kontakten und Aktivitäten gezwungen, die Ihnen widerstreben, oder aber Ihnen werden Kontakte, die Ihnen wichtig sind, untersagt?

  • von Partnern, Familienangehörigen oder Bekannten ständig für deren Bedürfnisbefriedigung ausgenutzt?

Wenn Diffamierungen, Nötigungen und Drohungen auf Dauer erlitten werden, zerstört dies häufig das eigene Identitätsempfinden und vor allem das Selbstvertrauen nachhaltig. Stattdessen breiten sich Selbstzweifel, Ängste und Scham aus: „Meine Gedanken sind nicht OK!“, „Ich kann meinen Gefühlen nicht trauen!“, „Ich bin nicht richtig und habe kein Recht auf Bedürfnisbefriedigung!“
Mit all dem sind Sie nicht allein. Zumindest müssten Sie es nicht sein! Rufen Sie uns an! Wir vom Hilfetelefon für Männer sind erfahrene Therapeuten und können Ihnen sicher weiterhelfen.
 

Gewalt mit Diskriminierungsbezug

Anders zu sein ist in einer pluralisierten Gesellschaft eigentlich: normal. Es bereichert das Leben und macht es vielfältig – egal, ob man wegen eines Kleidungsstils, der sexuellen Orientierung, der Hautfarbe, Ethnie, Religion oder auch wegen einer Behinderung zu einer gesellschaftlichen Minderheit gehört. Aber das Anders-Sein kann auch verunsichern; und mit Verunsicherung können manche – häufig sogar sehr viele – Menschen leider nicht gut umgehen. So versuchen sie dann, ihre Verunsicherung zu beseitigen – in der Regel nach dem immer gleichen Prinzip: Menschen, die zur eigenen „Gruppe“ gezählt werden, erfahren Aufwertung; Menschen, die als anders wahrgenommen werden, erleben Ausgrenzung, Diskriminierung und nicht selten auch massive physische, psychische oder sexualisierte Gewalt.
Wenn auch Sie

  • wegen Ihrer Ethnie oder Hautfarbe Gewalt erfahren haben,

  • wegen Ihrer Religionszugehörigkeit Benachteiligungen erlebt haben,

  • wegen Ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung Übergriffe erleiden mussten,

  • aufgrund Ihres Alters oder einer Behinderung Opfer von Misshandlung geworden sind,

  • wegen der erlittenen Diskriminierungen und Missachtungen begonnen haben, sich zurückzuziehen, sich selbst auszugrenzen oder sogar sich selbst Gewalt anzutun, 

dann nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf! Unsere Hotline kann zwar nicht das Problem der Diskriminierung beseitigen, aber sie kann Sie wieder mit sich selbst in Verbindung bringen und Sie dabei unterstützen, dass die Folgen der Gewalt für Sie nicht zerstörerisch werden.
 

Unser Team Wer wir sind

Unser multiprofessionelles Team aus fachlich kompetenten Beratern und Beraterinnen unterstützt Sie in Ihrem Anliegen. Unser Team besteht aus Psychologen, Pädagogen und Therapeuten, die über langjährige Erfahrung im Bereich der Männerarbeit verfügen und daher Ihre Situation einschätzen , Gefahren wahrnehmen und zur Lösung Ihrer Problemlagen beitragen können.

 

man-o-mann männerberatung Logo

man-o-mann männerberatung
Die man-o-mann männerberatung in Bielefeld ist Anlaufstelle für hilfesuchende Männer und unterstützt bei verschiedensten Schwierigkeiten rund um ausgeübte oder erlittene Gewalt, Partnerschaft, Vaterschaft, sexuelle, psych(osomat)ische oder auch Identitätsprobleme in Form von Einzelberatung oder Gruppentherapie und bietet für Institutionen Fortbildungen, Supervisionen und Fachvorträge an.

Wir bieten auch einmal in der Woche eine Sprechstunde für Fachpersonal an. Sie erreichen uns montags von 9:00 bis 10:00 Uhr unter der Telefonnummer 0521 68676

 

AWO Augsburg Logo

AWO Augsburg
Die Beratungs- und Clearingstelle der AWO Augsburg bietet Unterstützung bei häuslicher und/oder sexualisierter Gewalt. Die Angebote beinhalten telefonische und persönliche Beratung, Clearing der individuellen Gewaltsituation, Schutz- und Sicherheitsberatung, Unterstützung bei der Entscheidungsfindung, Stabilisierung in der Krise, Beratung bei Folgeerscheinungen von Gewalt sowie Vermittlung spezifischer Hilfen. Es ist oft schwierig über Gewalt im öffentlichen Raum, im sozialen Nahraum oder in der Partnerschaft zu sprechen und sich damit auseinanderzusetzen, daher ist eine anonyme Kontaktaufnahme möglich. Gewaltbetroffene Männer*, Angehörige, Nachbar*innen und Fachkräfte können sich vertrauensvoll an die Beratungsstelle via - Wege aus der Gewalt wenden.

Wir bieten auch einmal in der Woche eine Sprechstunde für Fachpersonal an. Sie erreichen uns mittwochs von 15:00 bis 16:00 Uhr unter der Telefonnummer 0821 45033920

Möchten Sie uns helfen? Befragung zum Internetangebot

Mit Männern, die in Gewaltsituationen Unterstützung suchen, führen wir in den nächsten Monaten Befragungen durch, um zu erfahren, ob unser Angebot hilfreich ist und was noch verbessert werden kann. Dazu haben wir das Institut für empirische Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg beauftragt.

Wenn wir Sie in diesem Zusammenhang kontaktieren dürfen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse oder Telefonnummer mit entsprechendem Hinweis an. Das Institut für empirische Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen..

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